Energiespar-Tipps
Strom sparen und Kosten senken!

Stromfresser Standby

Die einfachste Methode, um Energie zu sparen, ist bewusster mit Strom umzugehen.
Moderne Elektrogeräte lassen sich häufig gar nicht mehr ausschalten, sondern wechseln nur noch in den Standby-Modus. Fünf bis 15 Watt verbrauchen sie dann immer noch. Das summiert sich übers Jahr. Einfache Abhilfe schafft eine Steckdosenleiste mit Ausschalter. Sie steigert auch die Lebensdauer der Geräte. Bei Videorekordern oder Anrufbeantwortern können allerdings persönliche Einstellungen verloren gehen.

 

Beleuchtung

  • Licht nur dort einschalten, wo es benötig wird.
  • Arbeitsplätze an Orten mit natürlichem Lichteinfall, einrichten, am besten in Fensternähe.
  • Energiesparlampen verwenden
  • Deckenfluter sind Stromfresser: Sie verbrauchen das Fünffache einer normalen Glühlampe (300 Watt / 60 Watt).
  • Halogen-Strahler bringen 25 Prozent mehr Lichtausbeute als herkömmliche Glühlampen und leben doppelt so lange. Allerdings werden oft mehr von ihnen installiert – hier hilft nur genaues Rechnen.

 

Kühlen und Gefrieren

  • Kühlen Sie nicht mehr als nötig: Kühlschrank 4-5 °C, Gefrierschrank -18 °C
  • Kühlschränke ohne Gefrierfach brauchen 20 Prozent weniger Strom
  • Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank
  • Achten Sie auf die richtige Größe: Eine halb gefüllte Gefriertruhe braucht fast genauso viel Strom wie eine ganz gefüllte.
  • Die Türen nur so kurz wie nötig öffnen.
  • Kühlgeräte gehören an einen kühlen Platz: Achten Sie auf Abstand zu Heizkörpern und vermeiden Sie Orte mit Sonnenbestrahlung.

 

Waschmaschine

  • Die Waschmaschine grundsätzlich voll beladen.
  • Bei möglichst niedrigen Temperaturen (bis 60 Grad) waschen. Kochwäsche braucht ein Drittel mehr Strom.
  • Flecken vorher behandeln und die Wäsche einweichen.
  • Auf das Vorwaschprogramm verzichten spart 20 Prozent Wasser und Energie.
  • Ein eigener Warmwasseranschluss für die Waschmaschine kann sich lohnen, wenn das Wasser über eine Solaranlage oder Wärmepumpe erhitzt wird.

 

Wäschetrockner

  • Trockner brauchen für dieselbe Menge Wäsche die doppelte Menge Strom wie eine Waschmaschine im Kochwaschgang: Wenn möglich, die Wäsche anderweitig trocknen.
  • Den Trockner grundsätzlich voll beladen.
  • Die Wäsche sollte nicht mehr zu nass sein: vorher gut schleudern, bei mindestens 1000 Umdrehungen.
  • Wird nachher gebügelt, reicht die Einstellung "bügeltrocken".
  • Das Flusensieb nach jedem Gebrauch reinigen.

 

Spülmaschine

  • Beim Kauf auf die richtige Größe achten: Spätestens nach einer Woche sollte sie voll sein.
  • Spülmaschine nur voll beladen anschalten.
  • Grobe Speisereste nicht vorspülen, sondern mit einer Serviette entfernen.
  • Die Türen immer gut verschließen, so trocknen keine Speisereste an.
  • Das Sparprogramm braucht üblicherweise ein Drittel weniger Strom und Wasser als das Vollprogramm.

 

Elektroherd und Mikrowelle

  • Ein zu großes Kochfeld verschwendet bis zu 30 Prozent Energie.
  • Induktionskochfelder sind am sparsamsten.
  • Edelstahltöpfe strahlen weniger Wärme nach außen ab als Emailletöpfe.
  • Wasserkocher verbrauchen für dieselbe Menge Wasser nur die Hälfte an Strom wie ein Wassertopf auf dem Herd.
  • Garen Sie mit wenig Flüssigkeit und bei geschlossenem Deckel. Setzen Sie einen Schnellkochtopf ein.
  • Moderne Backöfen backen auch auf zwei Ebenen gleich gut. Außerdem müssen Sie nicht unbedingt vorheizen.
  • Kleine Portionen (bis 400 Gramm) erwärmt die Mikrowelle energiesparender als ein Herd.

 

Computer

  • Computer ziehen im ausgeschalteten Zustand oft Strom: Hier hilft eine ausschaltbare Steckerleiste.
  • Größter Stromfresser ist der Monitor: Bis zu 70 Prozent des gesamten Energiebedarfs verbraucht er. Wird er nicht genutzt, einen dunklen Bilschirmschoner nutzen oder im Betriebssystem Standby aktivieren. Das bringt bis zu 60 Prozent Ersparnis.
  • LCD-Flachbildschirme sind sparsamer als Röhrenmonitore.

 

Batterien und Akkus

  • Batterien sind die teuerste und umweltschädlichste Energiequelle. Akkus können bis zu tausend Mal wiederaufgeladen werden und kosten nur wenig mehr als normale Batterien.